Immobilienpreise im Bundesländervergleich 2026
Immobilienpreise & Marktanalyse 2026: Der vollständige Bundesländer-Vergleich für VerkäuferInnen
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Österreich im Jahr 2026?
Der österreichische Immobilienmarkt zeigt 2026 flächendeckend einen moderaten Aufwärtstrend.
Nach den Daten der Statistik Austria und aktuellen Marktbeobachtungen steigen die Preise für Bestandsimmobilien im bundesweiten Schnitt um ca. 2,5 % bis 3,0 %.
Die Hauptgründe für den Aufwärtstrend:
– Historisch knappe Angebot an Neubauprojekten
– Verbesserte Finanzierbarkeit nach dem Auslaufen der KIM-Verordnung (Mitte 2025)
Während urbane Zentren wie Wien und Graz stabil wachsen, profitieren ländliche Regionen von der Suche nach leistbarem Wohnraum.
Tabelle: Immobilienpreisentwicklung & Trends 2026 (Prognose)
Bundesland | Preistrend 2026 (Bestand) | Top-Nachfrage | Markt-Charakteristik |
Wien | +2,5 % bis +4,0 % | Eigentumswohnungen | Hohe Nachfrage bei sinkendem Neubauangebot. |
Niederösterreich | +3,5 % bis +4,2 % | Einfamilienhäuser | Boom im Speckgürtel und entlang der Westbahnstrecke. |
Steiermark | +4,0 % bis +6,5 % | Sanierte Altbauten | Stärkstes Wachstum im Großraum Graz und Umland. |
Oberösterreich | +2,2 % bis +3,5 % | Reihenhäuser | Stabiles Marktumfeld durch starke Industriezentren. |
Salzburg | +1,5 % bis +2,8 % | Luxusimmobilien | Sehr hohes Preisniveau, moderates Wachstum. |
Tirol | +1,0 % bis +2,5 % | Ferienimmobilien | Begrenztes Angebot stützt die Preise trotz hoher Einstiegshürden. |
Kärnten | +3,0 % bis +4,5 % | Seenahe Objekte | Hohe Attraktivität für Zweitwohnsitze und Zuzügler. |
Vorarlberg | +1,8 % bis +3,0 % | Modernes Wohnen | Hohes Preisniveau durch Grenznähe zur Schweiz/CH. |
Burgenland | +4,2 % bis +5,5 % | Baugründe | Gefragt als leistbare Alternative zum Wiener Umland. |
Die 3 entscheidenden Markttreiber für 2026
- Das „Angebots-Vakuum“ im Neubau
Aufgrund der hohen Baukosten und Zinsen in den Jahren 2023 und 2024 wurden viele Projekte gestoppt. 2026 fehlen diese Fertigstellungen am Markt. Käufer, die eine moderne Immobilie suchen, müssen zwangsläufig auf den Bestandsmarkt ausweichen. Das treibt die Preise für gut erhaltene Häuser und Wohnungen nach oben.
- Erleichterte Kreditvergabe (Post-KIM-Ära)
Seit Juli 2025 agieren österreichische Banken wieder flexibler bei der Vergabe von Immobilienkrediten. Die strikten Quoten der KIM-Verordnung gehören der Vergangenheit an. Dies hat eine neue Welle von jungen Familien und Erstkäufern zurück in den Markt gespült, was besonders in Niederösterreich und der Steiermark spürbar ist.
- Fokus auf Energieeffizienz (ESG)
Käufer im Jahr 2026 sind extrem sensibilisiert für Heizkosten. Immobilien mit moderner thermischer Sanierung oder nachhaltigen Heizsystemen (Wärmepumpen, Fernwärme) erzielen deutlich höhere Verkaufspreise als unsanierte Objekte.
Regionale Highlights für Verkäufer
- Wien: Der Fokus liegt auf der „Leistbarkeit“. Wohnungen zwischen 50 und 80 m² sind die absoluten Schnelldreher am Markt.
- Steiermark: Graz entwickelt sich immer mehr zur echten Alternative zu Wien, was die Preise in den Bezirken Graz-Umgebung massiv stützt.
- Niederösterreich: Die Nachfrage verlagert sich tiefer ins Bundesland, da die Kernzone des Speckgürtels für viele bereits preislich am Limit ist.
Fazit: Der „perfekte Moment“ 2026 ist jetzt
Die Marktbedingungen für VerkäuferInnen sind so gut wie seit Jahren nicht mehr. Das Zinsniveau hat sich stabilisiert und der Wettbewerb unter den Käufern ist aufgrund des geringen Angebots hoch.
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FAQs - Häufig gestellte Fragen zum Immobilienmarkt 2026
Prozentual verzeichnen die Steiermark und das Burgenland 2026 die stärksten Zuwächse. Während in der Steiermark der Zuzug nach Graz der Treiber ist, profitiert das Burgenland von seiner Rolle als leistbares Einzugsgebiet für Wien.
Die Preise variieren stark: In Wien liegen Top-Lagen oft über 10.000 €/m², während der österreichische Durchschnitt für gute Bestandswohnungen je nach Bundesland zwischen 3.500 € und 6.500 € pro m² schwankt.
Da Immobilien als Sachwerte gelten, bieten sie einen natürlichen Schutz gegen Inflation. Viele Anleger flüchten 2026 wieder verstärkt in „Betongold“, was die Nachfrage nach vermieteten Objekten in Wien und den Landeshauptstädten stabilisiert.